24 February 2015

Jamnagar nach Bhuj

 

24.2.2015 
Unser Reiseleiter gibt uns einen sehr interessanten Überblick über seine Kindheit, wie es früher in seinem Dorf gewesen ist, was sich seit damals aus seiner Sicht positiv in Indien verändert hat, was der neue Premierminister Modi, der früher Ministerpräsident in Gujarath war bewirkt. Dieser gehört der niedrigsten Kaste, den Dalits an. Er ist unverheiratet und daher nicht so korruptionsanfällig wie andere, hofft man jedenfalls.
Harri berichtet über den Autobahnbau in Indien, über die Wasserversorgung und die Elektrizität. Wir sehen extrem viele Hochspannungsleitungen und können uns nicht erklären, wo der Strom erzeugt wird. Wasserkraftwerke? Aber woher? Ein paar km weiter wissen wir es, Windkraftanlagen wohin das Auge reicht.
Am Weg halten wir für ein riesiges Gebiet mit Salzgewinnung an. Ein anderer Stop zeigt uns Braunkohle Meiler. Hier wird die Grillkohle für die Tandooris hergestellt. Kaum halten wir, sind schon die Kinder da, aber scheu. Ja hier ist nicht viel Tourismus und wir werden bestaunt. Unsere sehr gut ausgebaute Autobahn führt direkt durch die Salzpfannen und riesige Salzberge säumen die Straße.
Laster rollen  an und werden beladen, die ganze Luft schmeckt, riecht und fühlt sich salzig an. Viel mehr als am Meer, selbiges ist ca. 25 km entfernt. Meilenweit nur Salzberge und Hochspannungsleitungen. Und dann rollt sie vor uns her, die Salzlasterschlange, aber unser gewiefter Fahrer überholt sie alle. Ja, wir sind überrascht über diese exzellente 6-spurige Autobahn, nach allem was wir nach 9 mal Indien jemals erlebt haben. Irgendwie müssen das die Götter hergezaubert haben... Und da ist sie auch schon zu Ende, vielleicht halten die Götter gerade Mittagsschläfchen, so ein paar Jährchen ...

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