08 April 2016

7.4. Kohima, Hauptstadt des Nagalandes

7.4. auf dem Weg in die Hauptstadt des Nagalandes Kohima. 

Die Stämme hier heißen Angami und wir wollen uns mal informieren wie sie denn so leben. Unterwegs fahren wir durch große Gebiete die den Dörfern selbst gehören und die hiesigen Stämme beschließen Brandrodung  und  die Gebiete eventuell anderweitig zu kultivieren, tja  oder halt auch nicht. Feuerholz braucht man ja schließlich auch, wenn man bedenkt wie kalt es hier wird. Der Staat hat hier nichts zu sagen. Das Dorf ist autonom. Auf 1550 m sind wir im Nebel und besuchen das Dorf Longkam, ein sehr gepflegtes, reiches Dorf, überall Blumen und sehr sehr große ordentliche Holzstämme vor den Häusern. Irgendwie ordentlich ist gleich christlich, Megakirchen der Baptisten, fast berührt das schon peinlich, größer als die Berge hier. Es gibt hier auch hohe Bäume mit Blüten wie Orchideen, jedoch Ca. 8 cm i. Durchmesser, 5 Blütenblätter, sind aber keine Schmarotzer .
Und wieder wird ein Stück Wald abgefackelt. In Anbetracht der vielen kahlen Berge wird unser globales Auge geschärft. Wenn das so weiter geht ist hier in 2-3 Generationen kein Baum mehr übrig. Und irgendwann nach 2 Stunden kommen wir an eine Polizeikontrolle. Alle Formalitäten vorzeigen. 2 unserer Jeeps dürfen weiterfahren. Auf den dritten müssen wir warten. Er hat kein TÜV Äquivalent Scheinchen. Sind halt Uraltautos. Aber in diesem Land hier kann man ja GsD alles mit Geld regeln. Und so wurde etwas verhandelt, für jeden Polizisten ein Schein ins Formular gelegt und nach 20 min war die Kiste frei gekauft. Unsere nächste Stadt auf vielen vielen Hügeln gelegen heißt Bokha. Ein Dorf und dann 4 supermoderne Glaskästen, mehrere Stockwerke hoch, wir vermuten gehässig, dass sie den Drugbaronen gehören. und Kirchen. Überall riesige christliche Kirchen, groß, s e hr. G4oß. Da haben die Baptisten super Missionsarbeit he eistet. Ich bin versucht mich h einmal näher mit deren Programm zu befassen. Wer war der Missionar, der das hier bewerkstelligt hat, woher kam  er . Und was war hier vorher. Leute vom Lotha Stamm leben hier. Welche Ethnologen haben hier geforscht?
Als nächstes besuchen wir das Dorf Tuopema mit der riesigen Kirche und einem Murung, früher Schlafsaal für Jungs, heute Versammlungssaal für die Alten. Wir gehen durch ein Großes Tor mit Teakschnitzerei, solche Teakbäume sieht man hier nirgends mehr, sind alle abgeholzt. Wieder erstaunt wie gepflegt alles ist, Ordentliche Mauern, keine Blech- oder Bambushütten. Die Landschaft ist gekennzeichnet durch Weite Täler und ca. 1500m hohe Hügel/ Berge. Die Dörfer sind immer ganz oben auf dem Berg, woher kriegen die ihr Wasser? Obwohl doch in der Mitte of nowwhere haben Sie hier Satelitenschüssel, händy, Autos, Blumen oder sogar ein Gartencenter .
Und da kommen wir endlich in der Hauptstadt von Nagaland, Kohima, an. Liegt auf 100 Hügeln. Wahnsinnsverkehr. Nichts geht mehr. Und wir müssen bergauf und bergab. Auch eine nette Innenstadt gibt es schon. Da steht der Polizist und regelt die 6 Straßen die  hier sternförmig zusammentreffen. Unser Hotel ist sehr, sehr gut. Warmes Wasser und Internet.


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