08 April 2016

8.4. von Kohima ins Umland Khonoma

8.4. von Kohima ins Umland Khonoma, 
Soldatenfriedhöfe, 1944, Japaner waren auf dem Vormarsch gegen die Engländer, um das britische Kolonialreich unter Kontrolle zu bringen. Dimapur war schon erobert als es hier bei Kohima zur entscheidenden Schlacht kam. Die britischen Soldaten und die Einheimischen verteidigten die Stadt erfolgreich, womit der japanische Vormarsch endgültig gestoppt war. Opferzahl Ca. 4000. anschließend besuchten wir das Vorzeigedorf Khonoma, ein Agami Dorf umgeben von Reisfeldern mit vielen schönen  Blumen, einem Fort und etlichen Kirchen. Wir gehen zum höchsten Punkt, 2 Sateliten-Antennen verschandeln die  Landschaft. Hier ist die Jetztzeit angekommen. Alles ist sehr gut gemauert. Eine Gedenktafel... besagt: Naga Gebiet ist NICHT indisch und wir werden dafür kämpfen! Und dann wird im  Dorf  ein Schwein  geschlachtet, wir sind hautnah dabei. Das Rind war schon verarbeitet, die Beine lagen noch rum. Ein anderes Schwein war auch schon zerlegt. Zuerst wurde es mit einem Flammenwerfer abgesengt und schön sauber gewaschen. Dann zerteilt. Die dicke Fettschicht wird abgeschnitten, Innereien herausgenommen, Därme gereinigt. Nun kann bald Hochzeit gefeiert werden, 3 Schweine und ein Rind, da werden schon einige Gäste von satt. 
Unser Guide erklärt uns, die Kultur der Nagas sei vorbei, aber in Folkloreveranstaltung wird vieles am Leben gehalten. Wir besuchen noch das staatliche Ethnologiemuseum. Eine sehr, sehr schöne Ausstellung mit ganz vielen authentischen Exponaten, Trachten, Kriegsgerät und auch ein paar Totenköpfen von der Beute der Headhunter. 
Ich war sehr begeistert, mein Ethnoherz hüpfte vor Freude. Den Abschluss des heutigen Tages bildet der Besuch eines Museumsdorfes, in dem von vielen Stämmen die Murungs, also die Dormitories der Jungen angesiedelt wurden. Hier hat man einen schönen Überblick über die verschiedenen Arten dieser Häuser. In einigen befanden sich die großen Trommeln aus einem einzigen Teakbaum geschnitten. Sehr schön wäre es zu erleben, wenn ein großes Festival stattfindet und die verschiedenen Stämme in ihren traditionellen Trachten ihre Tänze darbieten. Leider war uns dieses Folklore Spektakel nicht vergönnt. Heute Abend gehen wir zum Abschiedsdiner in ein schönes Restaurant und lassen die Reise Revue passieren, danken unserem  Guide, Michi, sowie unseren 3 Fahrern, die uns auf diesen schlechten Straßen hier wohlbehalten ans Ziel gebracht haben. 
 

2 comments:

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Hans Scholz, Am grünen Strand der Spree, Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg, 1955

In diesem Roman wird unter anderem über die Wahl zwischen Weltuntergang und ordnungsgemässer Buchführung räsoniert. Der Weltuntergang sei vorzuziehen da man nicht zu abgeschlossenen Büchern und stimmigen Einnahme und Empfangsbestätigungen kommen könne. Der Untergang sei nicht kraft doppelter Buchführung aufzuhalten.

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Gegenwärtig wird über die Abschaffung des Bargeldes nachgedacht. Hierbei soll ein virtuelles Kassenbuch etabliert werden in dem alle Transaktionen für alle Zeiten festgehalten werden. Der Clou bei der Sache ist, dass es für alle einsehbar sein soll.

Bye bye Bargeld - 3Sat Dokumentation 2016 (31.3.2016)

https://www.youtube.com/watch?v=VyTsYadDgks


Bitcoins und Blockchain (37:17)…(40:10)…

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