29 February 2016

Über die RestaurantSzene etc.

Ich will mal ein wenig von der RestaurantSzene hier berichten. Nun Goa ist ja voll in englischer Hand und auch in deren Mund. Ich glaube nirgendwo auf der Welt kann man so gut englisch essen wie hier in Goa. Shepherd 's Pie, lambshoulder, Roastbeef with Yorkshire Pudding, name it, they've got it. Und ich bin mir auch nicht sicher, dass die Engländer wissen, dass Goa in Indien liegt und nicht in England. Engländer sind einfach überall. Der ganze Strand ist voll von dickbäuchigen weißen Engländern. Ok, ein paar Russen waren vor Jahren auch hier, aber die kommen nun, ob der Putinschen Politik nicht mehr. GsD ist man wieder unter sich. Die Russen haben wirklich gestört . Die paar Deutschen zählen nicht und da sie sowieso alle Englisch sprechen werden sie entsprechend ihrer Sprachkenntnisse akzeptiert.
Ja und Restaurants gibt's hier hunderte. In Candolim gefühlte 100 und im Nachbarort Calangute gefühlte 200. Alle bieten alles, englisch, Continental, Chinese, (als ob hier ein einziger Chinese Urlaub machen würde....) na ja und ein paar indische Gerichte gibt's auch. Am Strand sind diese comfortablen Buden, genannt  Shacks, wo man hervorragend mittags essen kann zu Minipreisen Ca. 2€ essen und 2€ trinken. Abends geht man in eins der vorzüglichen Restaurants mit englischer und internationaler Speise- und Getränkekarte. Alles was es in England gibt, das gibt's hier auch! England in Goa. Von wegen Portugiesen. Die haben hier nie wirklich eine Rolle gespielt, außer dass sie in diesem  Hinduland die Tempel ausgeplündert haben und die Leute an der Küste ( Portugal war Seefahrernation) zum Christentum bekehrt haben. Na klar nur die unterste Kaste, die sogenannten Unberührbaren. Das sind sowieso die meisten, Ca. 40%. Denen haben sie Essen gegeben und ihnen verklickert, dass, wenn sie sich taufen ließen, sie genauso viel wert seien wie alle anderen, auch wie die oberste Kaste. Na, das ist doch ein Deal. Schwuppdiwupp waren jene im sozialen Gefüge 5 Klassen aufgestiegen , und das mit bisschen Weihwasser. Nun habe ich ja Religionswissenschaften studiert, und das wollte ich euch schon immer mal nahe bringen. Das mit den Portugiesen und Engländern hatte immer tiefere Gründe, religiöse, gar nicht so sehr wirtschaftliche. Ähnlich wie heutzutage mit dem Islam. Ja und  bei dem Wechselkurs von indischer Rupie zum englische Pfund leben Engländer heute hier wie die Maden im Speck. Und führen sich auf wie die Herrschaften. Ok. Ich muss ins Bett, Morgen ist ein neuer Tag und da fabuliere ich weiter. Also, bis denne...

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