30 March 2015

Daheim in Kerala

Sneha und Mini sind nun bei den Großeltern in Kerala. Sneha wird bald 4 Jahre alt.  Sie ist ein aufgewecktes, pfiffiges Mädchen, das es genießt, mit den Cousinen und Cousins im Haus zu spielen. Hier ist was los. Es gefällt ihr viel besser als in Dubai. Nur ihren Papa, ja den vermisst sie sehr. Heute hat Mini sich  mit ihren Freundinnen verabredet, sie wollen sich nachmittags zusammen einen Film anschauen. Mini fährt mit dem Motorroller ihrer Schwägerin ins Kino. Alle sind sie da, 7 junge Frauen, auch Sheetal ist gekommen, sie hatte die weiteste Anfahrt und hatte die Freundinnen lange nicht gesehen. Noch bevor sie die Kinotickets kaufen platzt Sheetal mit der großen Familienneuigkeit heraus. Ihr Bruder Rajit heiratet  kurz  nach Divali. Alle sind herzlich eingeladen, natürlich auch Mini und ihre Familie. Mini traut ihren Ohren nicht, Rajit heiratet? Nein! Sie kann es nicht fassen. Auf den Film kann sie sich nicht konzentrieren und als die Freundinnen anschließend noch eine Limca trinken gehen ist sie sehr schweigsam. Sie macht sich bald auf den Heimweg, denn ihre  Schwägerin braucht den Skooter. Auf der Landstraße gibt sie ordentlich Gas, nicht viel Verkehr heute, Glück gehabt. Doch dann passiert das Unfassbare, ein Schulbus kommt ihr entgegen, der von einem Wasserlaster überholt wird, kein Platz für sie, nur Graben. Sie will ausweichen, wird vom Wasserlaster erfasst und schleudert durch die Luft. Bus und Wasserlaster kommen ins Trudeln, ein anderes Auto fährt in beide Fahrzeuge hinein. Unfall. Sie verliert das Bewusstsein. Sehr  viel später kommt die Ambulanz und sie wird ins Krankenhaus gebracht. Frakturen, Kopfverletzung und das Baby verloren. Es war ein Junge. 

1 comment:

Asmodi said...

Im Frühjahr 1782 vollendete der Autor William Beckford den Roman “Vathek”. Ebenso drei Parallelgeschichten bzw, Episoden, die in der Hölle erzählt werden.

Vathek ist ein Gleichnis des unerreichten Mysteriums gelungen. Die Geschichte des Kalifen Vathek beginnt auf der Spitze eines Turms, auf dem man in den Sternen liest und endet tief unten in einem verzauberten unterirdischen Gelass.

Beckfords grösste Ruhmestat besteht darin den Palast des unterirdischen Feuers erfunden zu haben, die erste wahrhaft entsetzliche Hölle der Literatur.

Beckford, William, Vathek, Insel Verlag, Frankfurt am Main, 1964
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