05 April 2016

1.4. Brahmaputra Fähre

1.4. von Pasigath mit der Fähre über den Brahmaputra nach Dribrugarh

Nach einem kleinen Spaziergang  über den örtlichen Markt mit vielen schönen Früchten und freundlichen Verkäuferinnen führen wir wieder nach Assam hinein. Die Straße ist ausgesprochen gut.  Dennoch laufen hier die Tiere kreuz und quer über die Straße  . Gerade eine riesige schwarze Sau mit 5 Ferkeln, runterbremsen von 80 km auf 5. Gleich danach kleine Zicklein, eins davon hat der entgegen kommende LKW erwischt, weiter gefahren. Oh wie hat uns das leid getan. Überhaupt gibt es hier verhältnismäßig viele Ziegen, ganz im Gegenteil zu Nepal, von wo doch angeblich die teuren Pashminaschals kommen, die ja aus der superweichen Ziegenwolle, die unter dem Kinn der Ziegen wächst, hergestellt werden. In Nepal haben wir bei unserer 3 wöchigen Rundreise nie Ziegen gesehen, und meine Theorie ist, dass die Pashminaschals alle aus China kommen, nur in Nepal den Label draufgeklebt kriegen, wenn überhaupt. Und dann wechseln wir mal wieder auf einen Trampelpfad, tiefe Schlaglöcher voll  Wasser , bis wir endlich an. Der Fähre sind. Wir kehren ein, kleiner chai und 2 samosas, das sollte für den lunch reichen und dann legt auch schon unsere Fähre ab, voll beladen mit unseren Jeeps und ganz vielen Passagieren. Es herrscht reger Verkehr auf diesem breiten Fluss Brahmaputra.eine zig km lange Brücke führt hinüber, aber da müssen wir in ein paar Jahren wiederkommen wenn die fertig ist, das kann dauern. Die Ca. Einstündige Fahrt ging schnell vorbei und Bötchens fahren ist immer schön. Sehr farbenfroh und authentisch.  60 Rupies die Überfahrt Autos 1000. Im  sitze vorne beim Schiffsführer in der 1. Reihe und habe eine hervorragende Aussicht. Plötzlichen will uns ein anderes Schiff überholen. Das gefällt unserem Käptain  gar nicht und schon geht das Wettrennen los. Wir Gewinnen , GsD!  . Was machen die Fährschiffen wenn die Brücke  fertig ist.und jetzt Inder durch Teeplantagen rechts und links soweit das Auge sieht. Wer trinkt das alles? 14 Ankunft in Dibrugarh. Manfred fliegt von hier morgen nach Kolkata, wir anderen machen noch ein bisschen weiter rein ins Nagaland für eine Woche. Wir stoppen mal wieder für lunch in  einer putzigen Kneipe. Die  Stimmung ist heute besonders gut. Unser Tafelwasser heißt Baileys, was zur allgemeinen Belustigung beiträgt. das Essen obwohl das gleiche wie immer ist ausgesprochen lecker. Der Dhal schön dick, das butternan besser als chapati das Gemüse abwechslungsreich. Heute ist Friday und das ist hier dryday, also kein Bier. Tsetsetse. Wir besuchen noch eine Teefabrik und sehen wie der Tee fermentiert wird, zerkleinert und gerüttelt und in Größe Säcke abgepacktwird. Pro Sack 37 kg und da stehen hundertviert Säcken übereinander, alles feinster Assam für den Großmarkt. 

Angekommen in Dibrugarh mitten in der Stadt, im Einkaufszentrum. Alles gut, außer kein Internet. Und wir schlendern noch ein bisschen durch das Gewusel. Die anderen Frauen kommen in den Kaufrausch mit Seide. 

1 comment:

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In den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts hat mal jemand gesagt, dass es bald nicht mehr möglich sein würde sich ein Paar Schuhe zu kaufen ohne das der Staat davon Kenntnis nähme.

Da drängt sich aber der Verdacht auf, dass bei den Rentenaussichten künftiger Generationen es nicht mal mehr möglich sein wird sich eine Vuvuzela zu leisten.