18 March 2015

Mini in Kerala

Die Freude im Haus der Schwiegereltern ist groß. Da seid ihr ja endlich. Alle Brüder, Schwägerinnen, Onkels und Tanten und die halbe Nachbarschaft versammeln sich, es wird gekocht und gegessen und mehr gegessen und noch mehr gegessen. Alle sitzen auf dem Boden und schmausen. Man isst in Indien mit den Händen, d. h.  nur mit der rechten Hand, reißt ein Stückchen Chapatibrot ab, wickelt darin geschickt Gemüse ein, tunkt noch ein bisschen Soße auf und steckt es in den Mund. Ja und nun zeigt her was ihr mitgebracht habt. Geschenke werden verteilt. Husbandji hat noch eine späte Privatsitzung mit seiner Mutter, liefert das Geld ab. Die Wasserleitung muss repariert werden und die eine der beiden heiligen weißen Kühe braucht eine Impfung, der heilige Tierarzt ist teuer. Die Zeit vergeht wie im Fluge. Die Männer schauen gemeinsam Fernsehen, lachen, blödeln und haben Spaß. Und mit den Frauen ist es auch ganz gut. Nicht so wie bei schön wie daheim bei Mama und Papa, aber es geht. Sie ist die jüngste hier, jünger sind nur die  Kinder, also die Nichten und Neffen von Husbandji. Denen hilft sie bei den Hausaufgaben und hört mit ihnen Musik. Sie nennen sie  Didi, Schwester, obwohl sie ja eigentlich die Tante ist. Wenn Sie nur nicht zurück nach Dubai müsste so schwanger wie sie ist. Hier ist was los, da wird ein großer Haushalt geführt, das ist anders als allein im Zimmer in Dubai. Und dann fällt Husbandji die Entscheidung. Du bleibst hier, schließlich soll mein Sohn in Indien zur Welt kommen und nicht in Dubai. Freude, Erleichterung aber auch Angst, sehr viel Angst überfällt sie. Einverstanden, wir können ja telefonieren. Sie will ihre Eltern besuchen, o.k. Zwei Schwägerinnen sollen sie auf der achtstündigen Bahnfahrt begleiten. Sie hat kein Problem damit ihren Mann allein nach Dubai zu lassen, sie kann heim die Eltern, Schwestern und Freundinnen sehen, in ihren Tempel gehen, um den Sohn bitten  und um eine leichte Geburt. Ihr Mann hat ihr Geld gegeben für einen Schal, das wird sie der Göttin opfern, wird schon klappen mit dem Sohn. Hoffentlich ist es genug Geld. Na ja zu Hause hat sie auch noch ein bisschen in ihrem geheimen Versteck aus der Zeit als sie im Office gearbeitet hat. 

1 comment:

Anonymous said...

Hier haben wir es mit einer Perle des “mixed grappling” zu tun. Kurzes Belauern, keine Präliminarien im Standkampf…der Angriff erfolgt “all of a sudden”. Schon liegt die Gegnerin die grösser und älter ist auf dem Rücken, doch der Gestreckte Armhebel (Kansetsu-Waza) sitzt nicht und unversehens sitzt sie obenauf. Kann Ryker Coppa die Tigerin doch noch abwerfen und bezwingen? Sehen Sie ein hartes Ringen wie Sie es noch nicht gesehen haben!



https://www.youtube.com/watch?v=FFNtYXxasHc&list=PLLlmO88OSLA_AwgjS2CZZ9d1VWRkQ4Jqp&index=24