24 March 2006

Stromausfall

Wie das immer so ist.
Da entscheiden die sich hier, mit der Machete die dicken Aeste von den Baeumen zu hacken, was treffen sie, die Stromleitung.
Ja und dann hat der ganze Ort keinen Strom, stundenlang. Aus den Kuehlschraenken laeuft die Bruehe, das Kingfisher ist warm, etc.
Das ist alles sehr indisch.

Unser Hotel ist sehr schoen, wir haben jetzt das beste Zimmer bekommen, das es hier gibt, ueberblickt den ganzen pool, inmitten von Palmen. Balkon ... Sunset in den Palmen. Aber mit dem sunset ist das so ein Ding. die Sonne geht ein paar Meter ueber dem Horizont weg, sie versinkt also nicht im Meer.
Liegen, Handtuecher, alles da. Personal ueberaus freundlich.
Wir haben so ein suesses junges Paar aus Ireland kennengelernt, Garrett und Joanne, wir sind deren touragent. Beratung , das sind wir ja in unserem Element. Sie dagegen wissen immer die besten Restaurants. Das ist hier wirklich schoen, tolles Essen Kingprawns, Fisch, Steak mit div. Beilangen so 4 Euro. Tolles Ambiente.
Wir haben beschlossen, die Tempeltouren auf naechste Woche zu verlegen, weil es uns hier so gut gefaellt, das Meer ist piwarm und echte Brandung. Letzte Woche hat es eine richtige Stufe in den Sand gehauen, so 2 Fuss hoch, schlecht fuer Kinder, aber das ist das arabische Meer und die Araber sind ja so wild.

Letztens war im Nachbarort Anjuna Markt.
Wir mit dem Bus dorthin. Einmal umsteigen. Die Fahrt war aufregender als der ganze Markt. Obwohl da 200 Staende waren. Alles Tourizeug, geht weg wie warme Semmeln.
Ueber Land zu fahren, das ist aber der wahre Otto.
Im Bus toent dann indische Bollywood Music volle Lautstaerke. Wenn es nicht so crowded waere, wuerden die jungen Maenner da auch noch tanzen. Unheimlich, wie dieses Land in Bewegung ist.

Heute frueh steht ein Elefant mit Mahout vor unserem Hotel, kleiner Ritt gefaellig? Nein danke, heute nicht... hatten wir ja schon vor Jahren in Thailand. Aber wenn man wollte, kein Problem.

Ach ja, letztens fuhren wir mit dem Bus ins Nachbardorf, da hatten die unterwegs ein Fest, genannt Holy. Der tolle gag ist, sie werfen mit Farbpulver. Das ist unheimlich spassig, besonders wenn man im Bus sitzt, keine Ausweichmoeglichkeit hat und die volle Ladung auf die relativ guten weissen Hosen abkriegt. Darf man sich aber nix draus machen. Jedenfalls die hatten ihr Spaesschen.

Jetzt faellt mir nix mehr ein, vor allem, weil Wolfgang ja seit vorhin auch blogt. Da koennt Ihr dann das Gleiche von ihm lesen.
Also bis denne.

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