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24 November 2015

Auf dem Weg durch den Golf von Aden

Heute fahren wir durch den Golf von Aden, diese sehr enge Stelle im Roten Meer. Der Kapitän erklärt die Sicherheitsmaßnahmen, die AIDA getroffen hat gegen Überfälle. Wir unterstehen den internationalen Sicherheitsbehörden, die über das Gebiet wachen und die reibungslose Durchfahrt  gewährleisten sollen. An Bord machen jeweils 2 Offiziere Wache, Tag und Nacht unabhängig von denen, die im tatsächlichen Fahren unseres Schiffes eingebunden sind, wie Kapitän und nautischer Offizier. Wir fühlen uns sicher hier. Und da wir mit sehr hoher Geschwindigkeit von ca. 20 Knoten Fähen, können wir von Piratenschiffen  nicht eingeholt werden. Handelsschiffe fahren nur mit etwa der halben Geschwindigkeit, d.h. etwa 10 Knoten. 
Vormittags finden Informationsveranstaltungen statt, oft von Miss "Natürlich, Tatsächlich", der sog. Edutainerin, die Fotos zeigt, zu denen sie kommentiert und pro Stunde Ca. 88 mal natürlich und tatsächlich sagt. 
Hier im Lesesaal, der Hemingway Lounge, ist es angenehm ruhig und kühl. Ein paar Zeitschriften liegen aus und etwas Literatur und man kann sich dem lauten Treiben am Pooldeck entziehen, wo sowieso ab 10 Uhr die Handtücher auf allen Liegen liegen und man keinen Platz bekommt. 

19 November 2015

Mit der Aura auf Kreta


Ahoi! Nun sind  wir auf Kreta, in der Hauptstadt Heraklion. Man kann alles bequem zu Fuß erreichen. Es ist aber meiner Meinung nach eine  farblose, moderne Stadt, ohne jegliche Highlights. Ein großer, leerer Platz, eine gesichtslose Altstadt, wäre da nicht die St. Minas Kirche mit dem noch schöneren kleineren Kapellchen nebenan. Das ist ein absolutes Muss am St. Catherine Square. Ja, das ein oder andere Straßencafé gibt es auch. Einen kleinen Einkehrschwung haben wir gemacht. Bierchen und einen Ouzo getrunken. Griechischen Salat gegessen. Vielleicht kann man günstig einkaufen. Die Schuhe erschienen mir preiswert, nur brauch ich nix. Einen Ledergürtel für 3€ habe ich erstanden. Pünktlich zum Kaffeetrinken waren wir wieder an Bord. Dann haben unsere Offiziere für uns Cocktails geshaket. Das ist immer nett und die Stimmung gut. Pünktlich um 17 Uhr sind wir mit unserer Sailaway Melodie ausgelaufen. Ahoi, auf gen Suezkanal! 

18 November 2015

Mit AIDAAura in Valletta, Malta



Ahoi! So da waren wir gestern in Valletta, der Hauptstadt von Malta. Sehr schön in den Hafen morgens einzulaufen, viel schöner als in Palermo, wo man ja nur Beton und Stahl sah. Und hier die schönen Gebäude und starken Festungen direkt am Meer. Neben uns lag die große Costa Favolosa mit man eben 3500 Passagieren. Daneben ist unsere AIDAaura ein kleines Baby. Vallettas Altstadt liegt oben am Berg. Dafür gibt's einen öffentlichen Aufzug. 2 Ticketmaschinen, eine davon kaputt. Schwer zu sagen wieviel Menschen in der Schlange standen. Wir jedenfalls nicht sondern stiegen die zig Treppen hoch. Bisschen rumgesucht und dann rein in die wunderbare St. John's Ko-Kathedrale. Sie war 200 Jahre die Konventkirche der Ritter vom Johanniterorden, deren Mission es war, den Glauben und Europa vor den Angriffen der osmanischen Türken im 16. Jhrh. zu beschützen. Die Kirche ist dem hl. Johannes dem Täufer gewidmet. Innen alles Gold, Gold, Gold. Wir schlenderten noch ein wenig rum zum Großmeisterpalast, wo alle Großmeister der verschiednen Orden residierten  und der heute Sitz des Präsidenten ist. Für die vielen Tagesgäste der Kreuzfahrtschiffe sind ausreichend schöne Restaurants im Freien vorhanden, damit ja niemand verhungern oder verdursten muss. Alles sehr, sehr nett gemacht in dieser schönen Umgebung mit altem Baumbestand und historischen Gebäuden. Und da die Stadt auf einem Berg liegt sind die Straßen steil und von vielen , vielen Treppen begleitet. Das macht schnell müde. Unsere Eindrücke von vor 20 Jahren hatten wir dann nachmittags ausreichend vertieft und schlenderten gemütlich zum Schiff zurück, natürlich mit der Umleitung durch das riesige Dutyfree Terminal vorbei an zig kleinen Hafenkneipen, wo so mancher noch einen Einkehrschwung machte. Gut wieder an Bord zu sein, Käffchen genießen, bisschen plaudern und dann ab zum Sport. Das Angebot ist sehr groß und eigentlich müsste jeder bisschen was tun, um die Kalorienzufuhr etwas zu neutralisieren. Das Auslaufen aus den wunderschön erleuchteten Valletta Hafen war traumhaft. Erst die große Costa, dann wir. Sail away little Aura, auf zu neuen Ufern. Das Abendessenbuffet stand diesmal unter dem Motto All Indian Delikatessen. Und ich muss sagen, kochen können sie, sogar richtig gut indisch. Nettes Abendprogramm im Theatrium mit Hypnosevorführung und exzellentem orientalischem Tanz. Dann noch einen leckeren Mojoto in der AIDA Bar und ab geht's in die Falle. Heute nun Seetag mit 16 Knoten, Luft 21°, Wasser 26° und es wird geschrieben, gelesen und ein wenig gesportelt. Auf Deck 6 sind etliche Wasserschläuche ausgebracht, falls sich Piraten nähern, werden sie weggespritzt. Ahoi, bis bald. 

16 November 2015

Unsere Transorientreise auf der AidaAura

Unsere Transorientreise auf der AidaAura
Ahoi! So da hat sie nun endlich begonnen unsere Reise in den Orient.
An Bord gegangen in Palma de Mallorca. Gleich mit einem herzlichen "Willkommen zu Hause" gegrüßt. Die Kabine wie immer, na ja das 4. Mal erst mit den schönen alten Mahagonimöbeln, danke für no Plastik! Ausreichend Platz in den Schränken und im Badezimmerregal. Alles kommt unter. Dann erst die obligatorische Seenotrettungsübung. Und, oh Wunder, nur eine Kabine hat gefehlt und wurde an Deck nachgemeldet. Der Kapitän war zufrieden. Und dann wurde für uns Spätankommende, es war ja mittlerweile 21:30Uhr ein Abenbuffet gerichtet. Ein kleines Gläschen Champus zur Begrüßung stimmte uns erst mal fröhlich. Gleich an einen großen Tisch und wie erhofft, lauter freundliche, gesellige Menschen. Unser nettes Servicepersonal brachte gleich den Wein und so begannen wir den Abend schmausend und erzählend bis man das Restaurant schloss. Und dann die Poolparty zur Begrüßung. Die Musik laut und fröhlich und schon fingen die Beine an zu tanzen. Die alten Schnulzen wie YMCA, Que sera, etc.  wir mitjohlen. Dann der Clubtanz, uiuiui, sieht der schwer aus. Aber wie man weiß kriegt man das mit bisschen Übung hin. Muss man halt dranbleiben. Na ja, um 12 war dann für uns Zappe, das ist Hessisch und heißt Zapfenstreich. Oh je und die Koffer  wollten auch noch ausgepackt werden. Nu aber los. Eine ruhige See bescherte uns eine traumlose gute Nacht. Und jetzt muss ich sehen dass ich das hier hochladen kann. Dann geht's zum Frühstück und ein relaxender Seetag wartet auf uns. Schauen wir mal was er bringt und welche netten Menschen wir kennenlernen. Ahoi.