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03 May 2008

Toilettenkultur Teil 2


Die Beschreibungen von letztens bedürfen noch der piktoresken Ergänzungen, insbesondere, weil Saxotom nähere Erläuterungen erbat:




Kommste rein aufs Klosett, öffnet sich die Klobrille automatisch!



Im Deckel befindet sich eine genaue Beschreibung, falls einer nicht Sanitärwesen studiert hat!


Hier ist die Meisterleistung japanischer Ingenieurskunst: Zusätzlich zu den unten beschriebenen Phänomenen gibts hier noch den speziellen Soundeffekt: Floushing - Lautstärke ist individuell regulierbar.

Alles damit der Nachbar den Pups nicht hört.



Dieses Teil ist in einem der japanischen Designerhotels aufgenommen, wo wir ein sündhaft teures Bier getrunken haben - und es dann gleich dort ließen.

Wie man sieht, gibt es hier 2 unterschiedliche After-Strahle: Punktstrahl und Flächenstrahl. Was die Knöppges links bedeuten, wissen wir nicht genau, vielleicht ist es für das Fernsehprogramm in der Mitte.

Ausserdem scheint man hier auch noch Toto spielen zu können, gewonnen haben wir aber nix, obwohl es das einzige Wort in verständlicher Schrift ist.

Aber dennoch fehlt immer noch eins, nämlich das Warmluftgebläse für Afterwards.

c by Gina


30 April 2008

Toilettenkultur


Die Japaner sind wirklich sehr, sehr kreativ. Nicht allein, dass sie so tolle Autos wie den Mitsubishi Carisma herstellen oder in der Computertechnik bewandert sind, nein, sie können auch ganz praktische Dinge perfektionieren. Wir staunen immer wieder über diese nützlichen Details, die sie sich so einfallen lassen. Beispielhaft sei hier die Kloschüssel genannt.
Das ist High-tech in Perfektion. Schon wenn man sich draufsetzt, erlebt man sein warmes Wunder, denn das Teil ist beheizt. Sehr angenehm im Winter .... dann geht die Wassermusik los, leises Geplätscher ertönt, sprich Wasser läuft ins Becken. Und falls man noch nicht wusste, ob man wirklich musste oder nur vorsichtshalber mal geht, - jetzt sind alle Unklarheiten beseitigt, man musste so dringend, dass es gar nicht anders geht.
Nun gut, dafür ist man hier. Große Geschäfte erfahren dann eine besondere Behandlung. Ein Knöppgen gedrückt und eine Fontäne reinigt zielgenau von allen Unreinheiten. Die Stärke kann man einstellen, falls man es nicht so ganz doll ins Gedärm haben will. Und für die Ladies gibts auch noch einen Extraknopf, der einen zarten Strahl an zarte Stellen losschickt. Auch hier wieder Stärke variabel. Wohlgemerkt lauwarmes Wasser!
Bloß so eine automatische Klopapier-Abtrocken-Einrichtung haben sie noch nicht erfunden. Das fehlt echt. Da ist noch Inventionsbedarf.
Wenn ich mir da so die Sitten auf den "Örtlichkeiten" in Indien, sprich freies Feld oder das System "Schwimmrinne" in China ins Gedächtnis rufe, kann ich feststllen, dass Japan in Sachen Klo-Kultur ganz vorne liegt. Dafür kriegen sie ein Sternchen.

Beim Essen ist das anders, da quälen sie sich immer noch die Reiskörner mit den Holzstäbchen rein, wickeln ihre dicken Udon-Nudeln mit selbigen auf und schlürfen die Suppe der Einfachheit halber gleich aus der Tasse. Dabei wäre es so babyleicht mal eine Gabel oder einen Löffel zu erfinden. Aber Japan hat 130 Millionen Einwohner und vielleicht kommt ja mal einer drauf!

c by Gina