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08 August 2008

Feuer in Northern California


Am 6. August noch in unserem blog, heute diese schreckliche Nachricht in der hiesigen Zeitung.

Die Feuer in California breiteten sich weiter aus. Wir wurden Zeuge von den umfangreichen Löschmaßnahmen mit zahlreichen Feuerwehrleuten aus der ganzen Umgebung.

Einen dieser Hubschrauber beobachteten wir bei der Wasseraufnahme an der erwähnten Stelle im Bach. Das war gegen 18:00 Uhr. Siehe unser Foto vom 6. August. Fast zwei Stunden später passierte das Unglück.
Wie man uns sagte wurde an mehreren Stellen gleichzeitig gelöscht, wobei man sich den kleineren Bränden zuwandte, um sie unter Kontrolle zu bringen. Die echt großen lässt man einfach abbrennen, da kann man sowieso nichts mehr retten. Aber es können auch nach Wochen noch kleinere Brände entstehen, die plötzlich ausbrechen, ohne dass man es vorher erahnt.
Aus diesem Grund sind auch die Campingplätze in den schönen Gebieten in den Schatten spendenden Wäldern verwaist und die RV's und Zelte tummeln sich in der Sonne.

Über dieses Unglück berichtete übrigens auch der Mannheimer Morgen online vom 7.8. Und so erfuhren wirheute früh via Bensheim was hier passierte, noch vor der hiesigen Zeitung. erfuhren.

29 July 2008

Mt. St. Helens













Vor dem Ausbruch 1980 sah der Mt. St. Helens so aus, ordentlicher Berg, schneebedeckte Spitze und ein schöner See davor, der Geistersee, Spiritsee, weil dort die Geister der Indianer wohnten.



Im Berg drinnen wohnten die Götter, allem voran Gott Vulcano, dieser heiße Feuertyp, der ab und zu den Menschen mal seine Macht demonstieren muss.














Das hat er dann 1980 das letzte Mal getan und ordentlich rumgetobt, ex
plodiert und mehrere 100 Millionen Tonnen Zeug rausgeschleudert. Na ja dann war Ruhe im Tal. Da das Ganze morgens passierte, waren erst mal die Frühaufsgteher, also die Elks die gerade frühstückten begraben.
Kleineres Getier, wie Nager, die in Erdhöhlen wohnen und noch friedlich schliefen, waren nicht betroffen, staunten aber nicht schlecht, als sie sich durch Asche und Schlamm wühlten und nix war mehr da zu fressen.






Den See hats dann auch
durch die Druckwellen woanders hingeschwappt und verteilt auch, sodass der oder die Seen jetzt ganz woanders sind.


Wir haben uns das alles bei herrlichstem Wetter angeschaut, , eine 2-3 stündige Wanderung gemacht, auf schmalem Pfad, dass selbst mir schwummrig wurde.



Nach ca. 30 Jahren hat die Natur sich erholt, Blümchen in rot, gelb, blau und weiss wachsen wieder und auch Büsc
he und in geschützen Lagen Tannen haben sich wieder angesiedelt.



Ein großes Visitor Center gibt mit tollen Filmen und Informationen von Rangern hierüber Auskunft.
















Mit dem Hubschrauber kann man dann über das ganze Tal fliegen und sich die mühsam erlaufene Geschichte von oben betrachten, haben wir aber zu spät gemerkt.